Wien unter Maria Theresia und ihren Söhnen

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Anhand von zeitgenössischen Quellen und Bildmaterial soll ein lebendiges Bild der Stadt in der Zeitspanne von 1740 bis 1790 entworfen werden. Von der administrativen und wirtschaftlichen Organisation, den Häusern und Palästen, ihrer Architektur und Kunst, den Bildungseinrichtungen wie Schulen, Universitäten, Akademien und medizinischen Instituten bis zur Schilderung des Alltagslebens aller sozialen Schichten: Den Mietverhältnissen, Straßen, der Kanalisation und Wasserversorgung, den Märkten und Handlungen, Wirts-, Bier- und Kaffeehäusern, dem Tagesablauf der Wiener Bevölkerung, ihren Vergnügungen wie den Tierhetzen, Theatern, Konzerten, Opern, Redouten, den kirchlichen und höfischen Feierlichkeiten. Dieser Vortrag ist Bestandteil des Lehrgangs für Wien-Liebhaber*innen: Die Wienakademie. Konzept: a.o. Univ.-Prof. Dr. Karl Vocelka (i.R.): Die Geschichte der Stadt Wien von den Anfängen bis zur Gegenwart in 4 Semestern. Die Vorlesung kann in Präsenz oder von zu Hause aus besucht werden. Thomas Wallnig ist Historiker und befasst sich mit der frühneuzeitlichen Geschichte Zentraleuropas. Nach Studien der Romanistik und Geschichte in Graz, Pisa und Turin schloss er 2001 seine Ausbildung am Institut für Österreichische Geschichtsforschung in Wien ab und schlug anschließend eine wissenschaftliche Laufbahn an der Universität Wien ein. Ausgezeichnet mit dem FWF-Start-Preis 2007, war er verantwortlich für zahlreiche größere Forschungsprojekte zur frühneuzeitlichen Gelehrsamkeit, etwa zu den Melker Historikern Bernhard und Hieronymus Pez oder dem Hofbibliothekspräfekten Sebastian Tengnagel. Die Arbeit an seiner Habilitation (Geschichte der Neuzeit, 2016) führte ihn an das Institute for Advanced Study in Princeton und an die Univertsität Stanford, sein zunehmendes Interesse an der digitalen Dimension geisteswissenschaftlicher Forschung manifestierte sich in der leitenden Beteiligung an europäischen Forschungsnetzwerken. Seit 2022 als Senior Scientist für Digitale Forschungsagenden, seit 2024 zusätzlich als Vizedekan für (digitale) Infastruktur an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien tätig, tritt Wallnig im Herbst 2026 eine Assistenzprofessur für Digitale Editorik und Computergestützte Methoden der Neuzeitforschung am Institut für Österreichische Geschichtsforschung an.
Anhand von zeitgenössischen Quellen und Bildmaterial soll ein lebendiges Bild der Stadt in der Zeitspanne von 1740 bis 1790 entworfen werden. Von der administrativen und wirtschaftlichen Organisation, den Häusern und Palästen, ihrer Architektur und Kunst, den Bildungseinrichtungen wie Schulen, Universitäten, Akademien und medizinischen Instituten bis zur Schilderung des Alltagslebens aller sozialen Schichten: Den Mietverhältnissen, Straßen, der Kanalisation und Wasserversorgung, den Märkten und Handlungen, Wirts-, Bier- und Kaffeehäusern, dem Tagesablauf der Wiener Bevölkerung, ihren Vergnügungen wie den Tierhetzen, Theatern, Konzerten, Opern, Redouten, den kirchlichen und höfischen Feierlichkeiten. Dieser Vortrag ist Bestandteil des Lehrgangs für Wien-Liebhaber*innen: Die Wienakademie. Konzept: a.o. Univ.-Prof. Dr. Karl Vocelka (i.R.): Die Geschichte der Stadt Wien von den Anfängen bis zur Gegenwart in 4 Semestern. Die Vorlesung kann in Präsenz oder von zu Hause aus besucht werden. Thomas Wallnig ist Historiker und befasst sich mit der frühneuzeitlichen Geschichte Zentraleuropas. Nach Studien der Romanistik und Geschichte in Graz, Pisa und Turin schloss er 2001 seine Ausbildung am Institut für Österreichische Geschichtsforschung in Wien ab und schlug anschließend eine wissenschaftliche Laufbahn an der Universität Wien ein. Ausgezeichnet mit dem FWF-Start-Preis 2007, war er verantwortlich für zahlreiche größere Forschungsprojekte zur frühneuzeitlichen Gelehrsamkeit, etwa zu den Melker Historikern Bernhard und Hieronymus Pez oder dem Hofbibliothekspräfekten Sebastian Tengnagel. Die Arbeit an seiner Habilitation (Geschichte der Neuzeit, 2016) führte ihn an das Institute for Advanced Study in Princeton und an die Univertsität Stanford, sein zun…
Beginn
04.05.2027
Ende
04.05.2027
Uhrzeit
Di 1x,04.05.2027,19-21 Uhr
Dauer
2
Ort
VHS-Bildungstelefon
Lustkandlgasse
1090 Wien
Kontakt
Die Kunst VHS +43 1 891 74 154 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Kosten
€ 22
Kursnummer
10709611
Plätze
30

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