Sigmund Freud und das Unheimliche

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Was macht eine Situation unheimlich? Warum wirken manche Erfahrungen zugleich vertraut und doch verstörend? Sigmund Freud geht dieser Frage in seinem berühmten Aufsatz Das Unheimliche (1919) nach, erschienen in der psychoanalytischen Zeitschrift Imago. Freud zeigt anhand sprachgeschichtlicher und literarischer Beispiele, dass heimlich eine doppelte Bedeutung besitzt: Es bezeichnet einerseits das Vertraute und Geborgene, andererseits das Verborgene oder Geheimgehaltene. Und schafft so die Brücke zur Psychoanalyse. Wir werden Freuds Überlegungen in einen weiteren philosophischen Zusammenhang ansehen. Denn Martin Heidegger erscheint das Unheimliche als Erfahrung, in der der Mensch seine gewohnte Vertrautheit mit der Welt verliert. Die Welt wird fremd, und der Mensch begegnet sich selbst in neuer Weise. Zudem gibt es einen Ausflug in die Musik Schuberts und Wagners, die musikalisch etwas Ähnliches wie Freud beschreiben. Dr. Franz Ahamer ist als Psychotherapeut in freier Praxis tätig.
Beginn
22.10.2026
Ende
22.10.2026
Uhrzeit
Do 1x,22.10.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 03
Kontakt
VHS Landstraße +43 1 891 74 103 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Dr. Franz Ahamer
Kursnummer
12591030
Plätze
24

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