Queere Komponist*innen

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Waren Frédéric Chopin oder Franz Schubert schwul? Alleine die Frage bringt Fans der Komponisten in Rage. Dabei gibt es in beider Biografien Hinweise, dass sie Männer begehrten, auch wenn sie nicht im Sinne seiner heutigen Bedeutung als schwul bezeichnet werden können. Anders verhält es sich mit der Liebesbeziehung von Ethel Smyth zu Elisabeth von Herzogenberg, die heute unbestritten ist. Trat doch die in ihrer Zeit hochgeschätzte britische Komponistin offen für Frauenrechte ein und komponierte Musikstücke für die junge Bewegung, wie ihren berühmten March of the Women. Wilma Webenau wird als Komponistin erst in den letzten Jahren wiederentdeckt. Der Schülerin von Arnold Schönberg gelang nie der wirkliche Durchbruch. Verhinderte ihre sexuelle Orientierung eine größere Karriere? Gegenüber der Popmusik ist Queerness in der klassischen Musik selbst heute noch ein tabubesetztes Thema, wie auch jüngere Beispiele zeigen. Mag. Andreas Brunner ist Historiker, Ausstellungskurator, Stadtführer und Aktivist, der seit bald drei Jahrzehnten die queere Geschichte Österreichs erforscht. Seit 2025 ist er wissenschaftlicher Leiter von 'Qwien – Zentrum für queere Kultur und Geschichte' in Wien.
Beginn
28.10.2026
Ende
28.10.2026
Uhrzeit
Mi 1x,28.10.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 03
Kontakt
VHS Landstraße +43 1 891 74 103 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Qwien - Zentrum Für Queere Geschichte
Kursnummer
12571030
Plätze
24

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