Jüdisches Burgenland – Begegnungen mit einer zerstörten Kultur

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Jüdinnen und Juden prägten über Jahrhunderte das kulturelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben im Burgenland. Mit dem 'Anschluss' Österreichs 1938 wurde diese lebendige Gemeinschaft innerhalb kürzester Zeit entrechtet, enteignet, vertrieben und schließlich vielfach ermordet. In ihrem neuen Buch Jüdisches Burgenland – Begegnungen mit einer zerstörten Kultur begibt sich die Journalistin und Autorin Margaretha Kopeinig auf die Spuren dieses verlorenen jüdischen Lebens. Sie führt zu den ehemaligen Zentren jüdischer Gemeinden, erzählt ihre Geschichte und eröffnet neue Perspektiven auf eine zeitgemäße Erinnerungskultur. Margarete Kopeinig blickt in ihrem Buch nicht nur zurück, sie fragt auch danach, welche politischen und gesellschaftlichen Strukturen den Weg von Ausgrenzung und Entrechtung bis hin zur Vertreibung und Vernichtung ermöglichten und welche Lehren daraus für unsere Gegenwart zu ziehen sind. Angesichts des zunehmenden Antisemitismus und Judenhasses in Österreich, Europa und weltweit ist die Auseinandersetzung mit diesen Entwicklungen wichtiger denn je. Christian Schüller spricht mit Margaretha Kopeinig über ihr Buch, ihre Recherchen und die Bedeutung von Erinnerungskultur für unsere Gegenwart.
Beginn
19.11.2026
Ende
19.11.2026
Uhrzeit
Do 1x,19.11.2026,18:30-20 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS-Bildungstelefon
Lustkandlgasse
1090 Wien
Kontakt
Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung +43 1 89174 153 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Kosten
kostenlos
Referent
Christian Schüller
Kursnummer
10722429
Plätze
30

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