Ungleich, un(ter)bezahlt, unsichtbar

Institut: Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb)
Bereich: Soziales
Seminarart: Weiterbildung/Spezialisierung

Kursbeschreibung

Gesellschaftliche Ungleichheiten sind zugleich Gegenstand der Erwachsenenbildung, als auch Auftrag an die Erwachsenenbildung: Denn die Erwachsenenbildung kann einerseits dazu beitragen, strukturelle Benachteiligungen zu analysieren, und damit andererseits die Urteils- und Handlungsfähigkeit der Lernenden fördern. Eine zentrale Achse von Ungleichheit umfasst die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern. In Österreich steigt die Zahl der erwerbstätigen Frauen seit Mitte der 1970er-Jahren kontinuierlich an, jedoch arbeiten sie heute vorrangig in Teilzeit. Die weibliche Vereinbarkeit von Vollzeitjob und Haus- und Sorgearbeit scheint also eher Mythos, denn Realität – oder sie hat einen hohen Preis: In westlichen Industriegesellschaften übernehmen häufig unterbezahlte Migrantinnen die anfallende Care-Arbeit. In diese komplexe Gemengelage mischen sich seit einiger Zeit antifeministische Akteurinnen und Akteure wie „Tradwives“, die auf Social Media reaktionäre Geschlechter- und Familienbilder propagieren. Im Workshop sollen feministische Perspektiven auf Arbeit gemeinsam mit den Teilnehmenden beleuchtet werden. Dabei wird ein Methodenmix angewandt, der das erworbene Wissen erlebbar und für die eigene Zielgruppe adaptierbar macht.
Beginn
24.11.2026
Ende
24.11.2026
Uhrzeit von
11:00:00
Uhrzeit bis
17:00:00
Uhrzeit
Dienstag, 24. November 2026: 11:00 - 18:00 Mittwoch, 25. November 2026: 09:00 - 17:00
Dauer
Dauer: 24.11.2026 bis 25.11.2026 Anmeldung bis: 10.11.2026 17 Unterrichtseinheiten
Ort
bifeb
Bürglstein 1-7
5360 St. Wolfgang
Kontakt
Eva Oberhauser
Straße
Bürglstein 1-7
PLZ
5360
Ort
St. Wolfgang
Land
Österreich
Bundesland
Oberösterreich
Ziele
Der Workshop richtet sich an Erwachsenenbildnerinnen/Erwachsenenbildner, Bildungs- und Berufsberaterinnen/Bildungs- und Berufsberater, Trainerinnen/Trainer und Bildungsmanagerinnen/Bildungsmanager.
Zielgruppe
Die Teilnehmenden setzen sich mit einer zentralen Achse von gesellschaftlicher Ungleichheit auseinander und erweitern dadurch ihre Urteils- und Handlungsfähigkeit. Die Beschäftigung mit feministischen Perspektiven auf Arbeit erfolgt anhand von Methoden, die Wissensvermittlung, Austausch in der Gruppe, Selbstreflexion und Praxistransfer zum Ziel haben.
Zertifikat(e)
Teilnahmebestätigung
Kosten
€ 195
Referent
Sonja Luksik, Verena Kettner
Kursnummer
06112026
Plätze
20

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