Österreich 1938-1945: Bildpropaganda im Nationalsozialismus

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Kunst, Design, Gestaltung

Kursbeschreibung

Wie bedienten sich die NS-Machthaber in Österreich ab 1938 der Pressefotografie in den Tageszeitungen und Zeitschriften, um ihre Ideologie zu verbreiten? Wer waren die meistpublizierten Pressefotograf*innen dieser Zeit und wer war für die Bildauswahl und für Zensur zuständig? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns aktuell in einem mehrjährigen Forschungsprojekt am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Dafür wurden umfassende Erhebungen in den österreichischen Illustrierten der NS-Zeit durchgeführt. Im Vortrag werden nicht nur die Ergebnisse des Forschungsprojektes vorgestellt, sondern auch die wissenschaftlichen Methoden erläutert. Die promovierte Kunsthistorikerin Dr.in Margarethe Szeless ist Lektorin am Institut für Kunstgeschichte und Mitgründerin der Agentur wesearch. 2013-2017 Mitarbeit am Projekt War of Pictures. Österreichische Pressefotografie 1945-1955 am Institut für Publizistik der Universität Wien. Derzeit leitet sie mit Marion Krammer das FWF-Projekt Visuelle Öffentlichkeit im Nationalsozialismus am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Forschungsschwerpunkt: österreichische Bildpresse im 20. Jahrhundert. Zuletzt erschienen: Marion Krammer/Margarethe Szeless, Press Photography in the Cold War. Photo Policy in Austria 1945-1955, in: Oliver Rathkolb/Agnes Meisinger (Hg.), Controlled Freedom. Allied Cultural Policy in Vienna, 1945-1955, Wien 2025, 87-95.
Beginn
07.10.2026
Ende
07.10.2026
Uhrzeit
Mi 1x,07.10.2026,18:30-20 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS-Bildungstelefon
Lustkandlgasse
1090 Wien
Kontakt
Die Kunst VHS +43 1 891 74 154 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Dr.in Margarethe Szeless
Kursnummer
10702076
Plätze
30

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