Gesichter und Spuren vom Ende der Welt

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Die Fotoausstellung Gesichter und Spuren vom Ende der Welt lädt zu einer eindrucksvollen Reise in den tiefen Süden Chiles ein. Kuratiert und präsentiert vom chilenischen Fotografen und Forscher Jorge Subiabre Matiacha, eröffnet die Ausstellung einen sensiblen und vielschichtigen Blick auf Geschichte und Kultur vier indigener Völker des chilenischen Patagoniens: Selknam, Kawésqar, Yagan und Aonikenk. Im Zentrum der Ausstellung stehen 20 Fotografien von unschätzbarem historischem Wert, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden sind. Sie zeigen Menschen dieser Gemeinschaften in ihrem Alltag, ihre Lebensweisen und ihre enge Beziehung zu einer der extremsten Landschaften der Welt. Die Bilder zeugen zugleich von der Widerstandskraft und kulturellen Tiefe dieser Gesellschaften, die unter herausfordernden klimatischen Bedingungen lebten. Gestaltet von Blanka, lädt die Ausstellung die Besucher dazu ein, diese Fotografien sowohl als historische Artefakte als auch als Begegnungen zwischen Welten neu zu betrachten. Zu den vertretenen Fotografen zählen Martín Gusinde, der österreichische Priester und Ethnologe, der jahrelang die Völker der Selknam und Yagan dokumentierte; Alberto María de Agostini, der italienische Missionar, Entdecker und Geologe, dessen Bilder die europäische Vorstellung von Patagonien prägten; Jean Bainville, der französische Fotograf und Münzgraveur; sowie anonyme Bildautoren, deren Identitäten mit der Zeit in Vergessenheit geraten sind. Die Schau macht die Vielfalt der indigenen Kulturen Patagoniens sichtbar: von den Aonikenk (Tehuelche), nomadischen Jägern der patagonischen Steppe, über die Selknam mit ihrem reichen rituellen Leben und Zeremonien wie dem Hain, bis hin zu den Yagan und Kawésqar, erfahrenen Seefahrer:innen und Meeresnomaden der südlichen Kanäle. Die Vernissage wird mit einer thematischen Einführung von Dr. Claudia Augustat (Weltmuseum Wien) eröffnet. Anschließend präsentiert Jorge Subiabre Matiacha die Ausstellung sowie ergänzende audiovisuelle Materialien, die eindrücklich die Sprachen, Klangwelt und Erinnerungswissen der dargestellten Völker darstellen (Spanisch mit deutscher Konsekutivübersetzung). Eine Veranstaltung der Botschaft von Chile in Kooperation mit dem Österreichischen Lateinamerika-Institut (LAI). Anmeldung ist auch per e-Mail möglich: office@lai.at
Die Fotoausstellung Gesichter und Spuren vom Ende der Welt lädt zu einer eindrucksvollen Reise in den tiefen Süden Chiles ein. Kuratiert und präsentiert vom chilenischen Fotografen und Forscher Jorge Subiabre Matiacha, eröffnet die Ausstellung einen sensiblen und vielschichtigen Blick auf Geschichte und Kultur vier indigener Völker des chilenischen Patagoniens: Selknam, Kawésqar, Yagan und Aonikenk. Im Zentrum der Ausstellung stehen 20 Fotografien von unschätzbarem historischem Wert, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden sind. Sie zeigen Menschen dieser Gemeinschaften in ihrem Alltag, ihre Lebensweisen und ihre enge Beziehung zu einer der extremsten Landschaften der Welt. Die Bilder zeugen zugleich von der Widerstandskraft und kulturellen Tiefe dieser Gesellschaften, die unter herausfordernden klimatischen Bedingungen lebten. Gestaltet von Blanka, lädt die Ausstellung die Besucher dazu ein, diese Fotografien sowohl als historische Artefakte als auch als Begegnungen zwischen Welten neu zu betrachten. Zu den vertretenen Fotografen zählen Martín Gusinde, der österreichische Priester und Ethnologe, der jahrelang die Völker der Selknam und Yagan dokumentierte; Alberto María de Agostini, der italienische Missionar, Entdecker und Geologe, dessen Bilder die europäische Vorstellung von Patagonien prägten; Jean Bainville, der französische Fotograf und Münzgraveur; sowie anonyme Bildautoren, deren Identitäten mit der Zeit in Vergessenheit geraten sind. Die Schau macht die Vielfalt der indigenen Kulturen Patagoniens sichtbar: von den Aonikenk (Tehuelche), nomadischen Jägern der patagonischen Steppe, über die Selknam mit ihrem reichen rituellen Leben und Zeremonien wie dem Hain, bis hin zu den Yagan und Kawésqar, erfahrenen Seefahrer:innen und Meeresn…
Beginn
24.09.2026
Ende
24.09.2026
Uhrzeit
Do 1x,24.09.2026,18-21 Uhr
Dauer
3
Ort
Österreichisches Lateinamerika-Institut
Kontakt
Lateinamerika Institut +43 1 89174 163 100
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Kursnummer
VA260026
Plätze
60

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