Ada Lovelace und ihr Beitrag zur Entstehung der Computerwissenschaft

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Naturwissenschaften

Kursbeschreibung

Ada Lovelace gilt als eine der faszinierendsten Persönlichkeiten an der Schnittstelle von Mathematik, Technik und Philosophie. Als Tochter des Dichters Ada Lovelace und des Schriftstellers Lord Byron wuchs sie zwischen wissenschaftlichem Denken und kultureller Elite auf. Gemeinsam mit dem Erfinder Charles Babbage arbeitete sie an der Analytical Engine, einer mechanischen Rechenmaschine, die als Vorläufer moderner Computer gilt. Berühmt wurde Lovelace durch ihre Notizen zu dieser Maschine: Darin beschrieb sie erstmals einen Ablauf, der heute als Computerprogramm bezeichnet werden kann. Zugleich erkannte sie, dass Computer nicht nur Zahlen berechnen, sondern prinzipiell auch Musik, Sprache oder Bilder verarbeiten könnten – eine erstaunlich frühe Vision moderner Informationstechnologie. Der Vortrag zeichnet Ada Lovelaces Lebensgeschichte nach, beleuchtet ihre familiären und gesellschaftlichen Hintergründe und zeigt ihren Beitrag zur Entstehung der Computerwissenschaft. Darüber hinaus wird gefragt, welche Bedeutung ihre Ideen heute – im Zeitalter von künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und algorithmischen Systemen – noch besitzen. Ein Abend über Mathematik, Technikgeschichte und die überraschend moderne Denkweise einer Frau des 19. Jahrhunderts.
Beginn
18.11.2026
Ende
18.11.2026
Uhrzeit
Mi 1x,18.11.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 22
Kontakt
VHS Donaustadt +43 1 891 74 122 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Dr. Franz Ahamer
Kursnummer
10716xxD
Plätze
15

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