Lernen, Macht und die Kolonialisierung des Denkens: Was Paulo Freire uns zeigt

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Das Interesse des Vortrags wird einigen Aspekten von Freires pädagogischem Denken gelten. Freires Gegensatz zwischen seinem pädagogischen Modell, auf der einen Seite, und dem sogenannten Bankenmodell der Bildung, auf der anderen Seite, wird analysiert werden: Das hierarchische Modell der Bildung zielt auf die Etablierung und den Erhalt einer hierarchischen Gesellschaft ab; Freires problemorientierte Pädagogik zielt hingegen auf den Aufbau einer egalitären Gesellschaft. Die traditionelle Pädagogik betrachtet Individuen als abgeschlossene Entitäten, wohingegen die problemorientierte Pädagogik die Personen als sich selbst transzendierende Wesen ansieht, die sich im Laufe der Geschichte entwickeln und verändern. Freires Analyse der Internalisierung des Denkens, die einer Form von Kolonialisierung des Denkens gleichkommt, wird ebenfalls Teil des Vortrags sein. Mag. Dr. Gianluigi Segalerba war Gastwissenschaftler an den Universitäten Tübingen, Bern und Wien. Er ist Autor des Buches Semantik und Ontologie: Drei Studien zu Aristoteles (Bern 2013) und ist Mitglied des Instituto de Estudos Filosóficos (IEF), Faculdade de Letras, Universidade de Coimbra. Diese Veranstaltung ist Teil des Jahresschwerpunkts 2026: Wirtschaft verstehen – Zukunft gestalten. Alle Kurse und Veranstaltungen dazu finden Sie unter vhs.at/wirtschaft-verstehen
Beginn
16.12.2026
Ende
16.12.2026
Uhrzeit
Mi 1x,16.12.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 01
Kontakt
VHS Wiener Urania +43 1 891 74 101 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Mag. Dr. Gianluigi Segalerba
Kursnummer
15431010
Plätze
50

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