Entwicklung der Wiener Melange durch die Sprachenvielfalt in Österreich-Ungarn

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Geistes- und Kulturwissenschaften, Sprachen, Medien

Kursbeschreibung

In ihren Memoiren erinnert sich die spätere Lehrerin Lilian Bader an ihre Kindheit in der Wiener Leopoldstadt um 1900. Viele der Menschen, denen sie täglich begegnete, sprachen nur gebrochen Deutsch: der tschechisch sprechende Schuster, der ungarisch sprechende Bauer, der Eier und Milch verkaufte, und der Eisverkäufer mit seinem Wagen, der auf Italienisch rief... Der Vortrag wird den historischen Kontext der vielfältigen Bevölkerung im Wien des frühen 20. Jahrhunderts beleuchten und darüber nachdenken, wie dies auch heute noch bei einem Spaziergang durch die Straßen Wiens sichtbar ist. Tamara Scheer, Historikerin, ist Privatdozentin an der Universität Wien mit Schwerpunkt Geschichte der Habsburgermonarchie und Zentraleuropas vom langen 19. Jahrhundert bis zum 20. Jahrhundert und leitet derzeit ein mehrjähriges Forschungsprojekt über Sprachenvielfalt in Österreich-Ungarn an der Universität Innsbruck. Regelmäßig berichtet sie über ihre Funde in Archiven in den Ländern der ehemaligen Habsburgermonarchie in Sozialen Medien wie zum Beispiel auf Instagram @scheertamara Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kooperation mit dem Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF statt. Weitere Infos und alle Vorträge gibt es hier
Beginn
18.11.2026
Ende
18.11.2026
Uhrzeit
Mi 1x,18.11.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 01
Kontakt
VHS Wiener Urania +43 1 891 74 101 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Priv.-Doz. Dr. Tamara Scheer
Kursnummer
14711010
Plätze
50

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