Sprache und Gewalt: Erläutert anhand des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Geistes- und Kulturwissenschaften, Sprachen, Medien

Kursbeschreibung

Der Vortrag untersucht die Rolle von Sprache im Kontext von Gewalt und Krieg. Anhand ausgewählter Beispiele aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wird gezeigt, wie Sprache zur Vorbereitung, Begleitung und Rechtfertigung von Gewalt eingesetzt werden kann und wie Gewalt sich zugleich gegen Sprache selbst richtet, etwa durch Ausgrenzung oder Marginalisierung. Darüber hinaus werden Bezüge zu kultureller Gewalt hergestellt und die Bedeutung von Kultur als 'Soft Power' im Kriegskontext beleuchtet. Oksana Havryliv ist Sprachwissenschaftlerin/Germanistin und erforscht verbale Aggression und Gewalt. Ihre Forschungsergebnisse präsentiert sie auch im populärwissenschaftlichen Buch Nur ein Depp würde dieses Buch nicht kaufen (Komplett Media, 2023). Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kooperation mit dem Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF statt. Weitere Infos und alle Vorträge finden Sie hier
Beginn
19.01.2027
Ende
19.01.2027
Uhrzeit
Di 1x,19.01.2027,19:30-21 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 01
Kontakt
VHS Wiener Urania +43 1 891 74 101 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Dr.in Oksana Havryliv
Kursnummer
13291010
Plätze
50

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