Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Wie behandelt man Täter, die nach NS-Recht richtig, nach naturrechtlichen Gesichtspunkten jedoch unmenschlich handelten? Schon in den frühen 1940-Jahren begannen die Alliierten gemeinsam mit Exilregierungen der NS-okkupierter Länder eine Debatte, wie der Holocaust, Hitlers Aggressionskriege und die festgestellten Kriegsverbrechen nach dem Kriegsende zu verfolgen und zu bestrafen seien. Kollektiv-Vergeltung und Rache? Erschießungen nach Festnahmen? Rechtsstaatliche Verfahren nach welchen Rechtsprinzipien, Normen und Verfahren? Der Referent beschreibt anschaulich die Phasen dieser Auseinandersetzung unterschiedlicher Rechtstraditionen, politischer Konzepte und innenpolitischer Entwicklungen der alliierten Großen Vier. DDDr. Josef Villa studierte Wirtschaftswissenschaft, Globalgeschichte, Politikwissenschaft, Publizistik und Rechtswissenschaften. Für seine Forschungsarbeit wurde er mit dem Mauthausen-Memorial Forschungspreis 2020 ausgezeichnet.
Beginn
12.11.2026
Ende
12.11.2026
Uhrzeit
Do 1x,12.11.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 01
Kontakt
VHS Wiener Urania +43 1 891 74 101 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
DDDr. Josef Villa
Kursnummer
12681010
Plätze
50

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