Mehrsprachige Autor*innen in der Literatur

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Geistes- und Kulturwissenschaften, Sprachen, Medien

Kursbeschreibung

Seit dem Aufkommen des Nationalismus galt das literarische Schreiben in einer anderen Sprache als der Muttersprache der Autor*innen lange Zeit als verpönt. Dabei war Mehrsprachigkeit im literarischen Schreiben über viele Jahrhunderte hinweg eine gängige Praxis. Der Vortrag bietet zunächst einen raschen Überblick über die Geschichte des literarischen Schreibens unter diesem Aspekt. Anschließend werden die Gründe für die zunehmende Verbreitung mehrsprachigen Schreibens in der Moderne sowie Kriterien für die Sprachwahl beleuchtet. Anhand ausgewählter Beispiele – darunter Joseph Conrad, Elias Canetti, Jorge Semprún und Galsan Tschinag – wird dieses Phänomen näher vorgestellt. Darüber hinaus kommen auch zahlreiche zeitgenössische Autorinnen und Autoren zur Sprache. Die Ausführungen stützen sich maßgeblich auf die Publikation des Vortragenden: G.K., Mehrsprachigkeit in der Literatur. Ein kommunikationssoziologischer Überblick. Wien: Praesens, ²2015. Georg Kremnitz, aufgewachsen in Ludwigsburg, nach Jahren in Montpellier und Bordeaux 1974-1986 Hochschullehrer für französische Sprache und Literatur an der Universität Münster, 1986-2012 Universitätsprofessur für Romanistik in Wien, seither i.R. Arbeitsgebiete: Soziolinguistik, Soziologie der Kommunikation, Minderheiten- und kleinere Sprachen, Mehrsprachigkeit.
Beginn
03.11.2026
Ende
03.11.2026
Uhrzeit
Di 1x,03.11.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 01
Kontakt
VHS Wiener Urania +43 1 891 74 101 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Univ. Prof. Dr. Georg Kremnitz
Kursnummer
12501010
Plätze
50

Diese Kurse könnten Sie auch interessieren ...

Uber Weiterbildungsvorschläge