Praktizierte Antisemitismuskritik und projektiver Antizionismus

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Die Politik des iranischen Regimes und seiner Verbündeten sind nur zu verstehen, wenn man den antisemitischen Kern der Ideologie der iranischen Machthaber und der Terrorarmeen an den Grenzen Israels in das Zentrum der Analyse rückt. Der Vortrag wird die Bedrohungskonstellation Israels nach dem 7. Oktober skizzieren und fragen, inwiefern die Bündnispolitik Israels im Rahmen der Abraham Accords ein Gegengewicht zur iranischen Achse des antisemitischen Terrors schaffen kann. Es soll diskutiert werden, inwiefern die israelischen Schläge gegen das iranische Regime, sein Nuklearwaffenprogramm und seine Verbündeten in der Region als praktizierte Antisemitismuskritik zu verstehen sind und ob sie die Voraussetzung für eine Verbesserung der Situation im Nahen und Mittleren Osten darstellen. Stephan Grigat ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien [CARS] in Aachen und Köln. Er ist Autor von Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus (Barbara Budrich 2025) und gemeinsam mit Karin Stögner Herausgeber von Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober (Nomos 2025). Anmeldung erforderlich!
Beginn
15.06.2026
Ende
15.06.2026
Uhrzeit
Mo 1x,15.06.2026,19-20:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS-Bildungstelefon
Lustkandlgasse
1090 Wien
Kontakt
Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung +43 1 89174 153 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Prof. Dr. Stephan Grigat
Kursnummer
10705504
Plätze
15

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