Handlungsfähig bleiben, wenn Situationen eskalieren: Praxisorientierte Methoden bei Gewalt und Konflikten von Kindern und Jugendlichen

Institut: PROGES Akademie
Bereich: Erziehung, Unterricht
Seminarart: Weiterbildung/Spezialisierung

Kursbeschreibung

Konflikte, aggressives Verhalten und eskalierende Situationen gehören zum pädagogi-schen Alltag. Für Fachkräfte in Bildung, Betreuung und sozialpädagogischen Arbeitsfel-dern stellt sich dabei immer wieder die Frage: Wie kann ich in schwierigen Situatio-nen ruhig, sicher und professionell handeln? Der Lehrgang vermittelt praxisnahes Wissen und konkrete Methoden, um Konfliktsitua-tionen mit Kindern und Jugendlichen besser zu verstehen und kompetent zu begleiten. Die Teilnehmer*innen lernen, Gewalt- und Konfliktdynamiken frühzeitig zu erkennen, eigene Reaktionen zu reflektieren und geeignete Interventionsstrategien anzuwenden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenspiel von pädagogischem Han-deln, rechtlicher Sicherheit und dem Verständnis von Stress- und Konfliktpro-zessen bei Kindern, Jugendlichen und Fachkräften selbst.   1. Inhalte/Aufbau Der Lehrgang umfasst vier Module sowie ein Follow-up-Supervisionsmodul und verbindet theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Übungen. Im ersten Modul werden Gewaltformen und Ursachen von Gewalt im Kindes- und Ju-gendalter thematisiert. Die Teilnehmer*innen setzen sich mit Bedürfnissen hinter Ver-haltensweisen auseinander und reflektieren ihre eigenen emotionalen Reaktionen in Konfliktsituationen. Das zweite Modul vermittelt Handlungssicherheit durch das 3-Säulen-Prinzip: rechtli-che Grundlagen im pädagogischen Alltag, Wissen über Stressreaktionen des Nerven-systems, sowie Methoden des Konfliktmanagements und der Deeskalation. Im dritten Modul steht das Verständnis von Verhalten im Mittelpunkt. Es werden ent-wicklungspsychologische Grundlagen sowie häufige psychische Diagnosen im Kindes- und Jugendalter (z. B. ADHS, oppositionelles Verhalten oder Traumafolgestörungen) behandelt und deren Bedeutung für Konflikt- und Aggressionsdynamiken erläutert. Das vierte Modul fokussiert konkrete Interventionsmöglichkeiten. Die Teilnehmer*innen bearbeiten eigene Praxisfälle und entwickeln ein persönliches Handlungskonzept für ihren pädagogischen Alltag. Themen wie professionelle Nähe und Distanz werden eben-falls reflektiert. Ein Follow-up-Modul bietet Raum für Supervision, Praxisreflexion und die Vertiefung der im Lehrgang erarbeiteten Inhalte.
Konflikte, aggressives Verhalten und eskalierende Situationen gehören zum pädagogi-schen Alltag. Für Fachkräfte in Bildung, Betreuung und sozialpädagogischen Arbeitsfel-dern stellt sich dabei immer wieder die Frage: Wie kann ich in schwierigen Situatio-nen ruhig, sicher und professionell handeln? Der Lehrgang vermittelt praxisnahes Wissen und konkrete Methoden, um Konfliktsitua-tionen mit Kindern und Jugendlichen besser zu verstehen und kompetent zu begleiten. Die Teilnehmer*innen lernen, Gewalt- und Konfliktdynamiken frühzeitig zu erkennen, eigene Reaktionen zu reflektieren und geeignete Interventionsstrategien anzuwenden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenspiel von pädagogischem Han-deln, rechtlicher Sicherheit und dem Verständnis von Stress- und Konfliktpro-zessen bei Kindern, Jugendlichen und Fachkräften selbst.   1. Inhalte/Aufbau Der Lehrgang umfasst vier Module sowie ein Follow-up-Supervisionsmodul und verbindet theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Übungen. Im ersten Modul werden Gewaltformen und Ursachen von Gewalt im Kindes- und Ju-gendalter thematisiert. Die Teilnehmer*innen setzen sich mit Bedürfnissen hinter Ver-haltensweisen auseinander und reflektieren ihre eigenen emotionalen Reaktionen in Konfliktsituationen. Das zweite Modul vermittelt Handlungssicherheit durch das 3-Säulen-Prinzip: rechtli-che Grundlagen im pädagogischen Alltag, Wissen über Stressreaktionen des Nerven-systems, sowie Methoden des Konfliktmanagements und der Deeskalation. Im dritten Modul steht das Verständnis von Verhalten im Mittelpunkt. Es werden ent-wicklungspsychologische Grundlagen sowie häufige psychische Diagnosen im Kindes- und Jugendalter (z. B. ADHS, oppositionelles Verhalten oder Traumafolgestörungen) behandelt und deren…
Beginn
02.10.2026
Ende
11.12.2026
Uhrzeit von
15:00:00
Uhrzeit
Freitag 15:00 - 19:15 Uhr Samstag 09:00 - 16:15 Uhr
Dauer
64 UE Präsenz + 50 UE Lernaufwand = 114 UE
Ort
Fabrikstraße 32
4020 Linz
Kontakt
Stephan Dichlberger E-Mail: stephan.dichlberger@proges.at Tel: 05/77 20 110
Straße
Fabrikstraße 32
PLZ
4020
Ort
Linz
Land
Österreich
Bundesland
Oberösterreich
Fax
05/77 20 - 222
Vorausgesetzt wird eine pädagogische oder sozialpädagogische Tätigkeit bzw. Ausbildung, sowie die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit und zur Reflexion eigener Praxiserfahrungen.
Zielgruppe
Pädagogische Fachkräfte (Sozialpädagog*innen, Lehrer*innen, Elementarpädagog*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Freizeitpädagog*innen, usw.)
Zertifikat(e)
ja
Kosten
€ 980
Förderungen
ja
Referent
Claudia Mühlberger (Elementarpädagogin, Jugendcoach) Kerstin Kopplhuber (Juristin und Sozialpädagogin)
Kursnummer
430/2331
Plätze
18

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