Sin Maíz no hay País – Ohne Mais kein Land: Eine Hommage an Frauen, die Welten weben und aus Erde Zukunft formen

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Die von Sonia Siblik kuratierte Ausstellung widmet sich dem El Maíz – jener Pflanze, die seit Jahrtausenden das Herz Lateinamerikas bildet. Mais ist Nahrung, Medizin, Mythos und Identität. Er steht im Zentrum kosmologischer Erzählungen und sozialer Ordnungen, prägt kollektive Erinnerung und alltägliche Praxis. Die Ausstellung erkundet diese vielfältigen Dimensionen des Mais – seine spirituelle Strahlkraft, seine politische Bedeutung angesichts von Monokulturen und Landverlust, sowie seine Rolle in Gemeinschaft, Ernährung und Widerstand. Die ausgewählten Werke stammen aus unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen: Malerei, Fotografie, Cartonería, Stickerei, Zeichnung und audiovisuelle Animation. Gemeinsam entfalten sie ein visuelles und narratives Geflecht, das zeigt, wie tief der Mais in Körper, Landschaften und kollektive Identitäten eingeschrieben ist. El Maíz lädt dazu ein, die Pflanze als kulturelle Protagonistin zu verstehen: als Trägerin von Gedächtnis, als Archiv von Geschichten und als kraftvolles Symbol weiblicher Fürsorge und Resilienz. Einführung: Patricia Zuckerhut 'Mais mit seinen variablen Geschlechtern und vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten schuf viele Welten und hat in vielen Welten Platz: im Alten Mexiko, in Peru und an anderen Orten der Amerikas, in Europa, Afrika und Asien'. Patricia Zuckerhut wird zum Thema Mais als Kulturpflanze einführen sowie Passagen aus dem Buch Hombres del maíz – Maismenschen von Miguel Ángel Asturias vortragen. Für dieses mythologische und sozialkritische Meisterwerk, das die Rolle des Mais in der indigenen Kultur Mittelamerikas und den Konflikt zwischen Tradition und Moderne thematisiert, erhielt Asturias 1966 den Literaturnobelpreis. Patricia Zuckerhut, habilitierte Kultur- und Sozialanthropologin, Senior Lecturer am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien mit Schwerpunkten in queer-feministisch dekolonialer Anthropologie und Mesoamerika. Für eine Teilnahme bei der Vernissage können Sie sich gerne auch per Email, mit Bekanntgabe der Anzahl der teilnehmenden Personen, an office@lai.at anmelden.
Die von Sonia Siblik kuratierte Ausstellung widmet sich dem El Maíz – jener Pflanze, die seit Jahrtausenden das Herz Lateinamerikas bildet. Mais ist Nahrung, Medizin, Mythos und Identität. Er steht im Zentrum kosmologischer Erzählungen und sozialer Ordnungen, prägt kollektive Erinnerung und alltägliche Praxis. Die Ausstellung erkundet diese vielfältigen Dimensionen des Mais – seine spirituelle Strahlkraft, seine politische Bedeutung angesichts von Monokulturen und Landverlust, sowie seine Rolle in Gemeinschaft, Ernährung und Widerstand. Die ausgewählten Werke stammen aus unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen: Malerei, Fotografie, Cartonería, Stickerei, Zeichnung und audiovisuelle Animation. Gemeinsam entfalten sie ein visuelles und narratives Geflecht, das zeigt, wie tief der Mais in Körper, Landschaften und kollektive Identitäten eingeschrieben ist. El Maíz lädt dazu ein, die Pflanze als kulturelle Protagonistin zu verstehen: als Trägerin von Gedächtnis, als Archiv von Geschichten und als kraftvolles Symbol weiblicher Fürsorge und Resilienz. Einführung: Patricia Zuckerhut 'Mais mit seinen variablen Geschlechtern und vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten schuf viele Welten und hat in vielen Welten Platz: im Alten Mexiko, in Peru und an anderen Orten der Amerikas, in Europa, Afrika und Asien'. Patricia Zuckerhut wird zum Thema Mais als Kulturpflanze einführen sowie Passagen aus dem Buch Hombres del maíz – Maismenschen von Miguel Ángel Asturias vortragen. Für dieses mythologische und sozialkritische Meisterwerk, das die Rolle des Mais in der indigenen Kultur Mittelamerikas und den Konflikt zwischen Tradition und Moderne thematisiert, erhielt Asturias 1966 den Literaturnobelpreis. Patricia Zuckerhut, habilitierte Kultur- und Sozia…
Beginn
09.04.2026
Ende
09.04.2026
Uhrzeit
Do 1x,09.04.2026,18-20 Uhr
Dauer
2
Ort
Österreichisches Lateinamerika-Institut
Kontakt
Lateinamerika Institut +43 1 89174 163 100
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Kursnummer
VA260007
Plätze
80

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