Darf ein Fluss klagen? Was passiert, wenn die Natur eigene Rechte bekommt.

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

In Ecuador nennt sich die Erde Pachamama, in Neuseeland bekommt ein Fluss eine Stimme. Weltweit erhalten Wälder, Berge, Flüsse eigene Rechte – inspiriert von indigenen Sichtweisen, in denen Mensch und Natur Teil eines Beziehungsnetzes sind. Doch was bedeutet das in der Praxis? Der Vortrag analysiert, warum das alte indigene Weltbild neue Hoffnung weckt, aber auch Spannungen erzeugt: zwischen symbolischen Gesten und rechtlicher Wirksamkeit, zwischen kultureller Tiefe und abstraktem Rechtsdenken. Dr. René Kuppe ist Jurist, Kulturanthropologe und pensionierter Universitätsprofessor. Er beschäftigt sich mit Rechtsfragen indigener Völker und ethnischer Minderheiten und wirkte als internationaler Konsulent in Bezug auf Gesetzgebungsvorhaben und Implementierung von Landrechten indigener Völker Lateinamerikas.
Beginn
23.04.2026
Ende
23.04.2026
Uhrzeit
Do 1x,23.04.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
Österreichisches Lateinamerika-Institut
Kontakt
Lateinamerika Institut +43 1 89174 163 100
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Kursnummer
VA260003
Plätze
40

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