Simmeringer Spaziergang auf den Spuren jüdischer Wiener:innen

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Bald nach dem sogenannten Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland wurden jüdischen Mieter*innen 1938 aus den Wiener Gemeindebauten delogiert. Viele versuchten mit Einsprüchen ihre Gemeindewohnungen zu behalten. Doch diese Versuche scheiterten, die nationalsozialistische Stadtverwaltung setzte sie mit dem unwiderruflichen Kündigungsgrund: Nicht-Arier auf die Straße. Sie mussten also neue Unterkünfte suchen, nicht einfach im nationalsozialistischen Wien. Oftmals blieb ihnen nichts anderes übrig, als nur in menschenunwürdigen Quartieren Unterkünfte zu finden. In Simmering folgt der Spaziergang Schicksalsspuren jüdischer Wiener*innen, die bis 1938 hier in Simmering im Gemeindebau lebten oder aber auch aus den verschiedensten Gemeindebauten der Stadt gekündigt worden waren und nach ihrer Delogierung in Simmering landeten. Auf diesem Spaziergang wird vom politischen Widerstand der Rosa Jochmann erzählt und die Teilnehmer*innen erfahren von den schrecklichen Umständen im Barackenlager in der Hasenleiten. Dauer: 1,5 Stunden Treffpunkt: Anton-Schrammel-Hof, Hofeingang Kopalgasse 59, beim begrünten Vorplatz
Beginn
20.05.2026
Ende
20.05.2026
Uhrzeit
Mi 1x,20.05.2026,17:30-19 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS-Bildungstelefon
Lustkandlgasse
1090 Wien
Kontakt
Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung +43 1 89174 153 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Mag.a Evelyn Steinthaler
Kursnummer
10701222
Plätze
25

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