Israel im Klassenzimmer - Hören & Reden

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Der israelisch-palästinensische Konflikt und der wieder erstarkte Antisemitismus wirken sich auch auf Schülerinnen und Schüler aus. Wie sollen wir mit den gegensätzlichen Darstellungen und Behauptungen umgehen, mit denen schon die Jüngsten in sozialen Medien bombardiert werden? Und wie dazu beitragen, dass verkürzte Botschaften und Polemiken aus dem Netz in einer Klasse nicht zu Feindschaften, Ausgrenzung und Mobbing führen? Die Historikerin Norli Lappin-Eppel und der Journalist Christian Schüller bieten Unterrichtenden einen Gesprächsraum an, in dem sie ihre Wahrnehmungen, Befürchtungen und Zweifel aussprechen können. Zugleich soll es Gelegenheit geben, die Geschehnisse hinter den Schlagzeilen in einem offenen Dialog zu erörtern und einzuordnen. Norli Lappin-Eppel ist Historikerin und hat in Jerusalem Germanistik und jüdische Geistesgeschichte studiert. Im Rahmen des Frauennetzwerks Bet Deborah engagiert sie sich für ein modernes Judentum aus feministischer Sicht. Christian Schüller arbeitet nach einer Ausbildung in Gruppenanalyse mit unterschiedlichen Gruppen als Supervisor. Wir bieten einen aus 4 Einheiten à 50 Minuten dauernden Workshop an, zu dem wir alle Unterrichtenden einladen, die in der Klasse mit dem Thema israelisch-palästinensischer Konflikt konfrontiert sind und sich darüber austauschen wollen: Die erste Einheit (50 Minuten) soll dem gegenseitigen Zuhören gewidmet sein. Alle Teilnehmer:innen bekommen Gelegenheit, zu erzählen, wie es ihnen mit dem Thema geht, welche Fragen und Zweifel in den letzten Monaten aufgetaucht sind, welche Widersprüche ihnen in der medialen Darstellung aufgefallen sind und wo sie Bedarf nach mehr Information haben. Diese Runde soll nach dem Prinzip der freien Assoziation ablaufen. Wir hören zu. Die nächsten beiden Einheiten (zu je 50 Minuten) sollen Gelegenheit für inhaltlichen Input, also Informationen zum Zionismus, zum israelisch-palästinensischen Konflikt und Israel/Palästina geben. Wir gehen auf Fragen ein, die sich in der ersten Runde ergeben haben, und bringen ergänzend Gesichtspunkte ein, die noch nicht besprochen wurden. Mögliche Themen für den Input: Was ist Zionismus? Woher kommt er? Welche verschiedenen Strömungen hat es ursprünglich gegeben, und was hat sich daraus entwickelt? Was unterscheidet Zionismus in Israel heute von dem in der Diaspora? Und welchen Unterschied gibt es zwischen Zionismus in den USA und Westeuropa? Wer sind die Nationalreligiösen in Israel? Warum sind sie so stark geworden? Wie ist das gegenseitige Misstrauen zwischen Israelis und Palästinensern gewachsen, und welche Ereignisse haben dazu beigetragen? Welche gegenseitigen Enttäuschungen haben eine Rolle gespielt? Die erste Intifada und der Wunsch junger Palästinenser:innen nach Demokratie? Was haben die Palästinenser dazu beigetragen, das Friedenslager in Israel zu stärken? Das heutige Stimmungsbild in Israel: Niedrige Erwartungen nach einer direkt ausgehandelten Friedenslösung vs. steigender Hoffnung auf eine internationale Lösung etc Die letzte Einheit (wieder 50 Minuten) ist als Reflexionsrunde gedacht. Lässt sich aus dem Gesagten etwas für den Unterricht anfangen? Welche Materialien wären nützlich? Haben sich im Lauf des Vormittags bei dem/der Einen oder Anderen Perspektiven verändert? Und wenn ja, in welche Richtung? Ort: Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung Praterstern 1 1020 Wien Kursbeitrag; 20 Euro/TeilnehmerIn Für Kaffee und Erfrischungen ist gesorgt! Anmeldung unter jife@vhs.at unbedingt erforderlich!
Der israelisch-palästinensische Konflikt und der wieder erstarkte Antisemitismus wirken sich auch auf Schülerinnen und Schüler aus. Wie sollen wir mit den gegensätzlichen Darstellungen und Behauptungen umgehen, mit denen schon die Jüngsten in sozialen Medien bombardiert werden? Und wie dazu beitragen, dass verkürzte Botschaften und Polemiken aus dem Netz in einer Klasse nicht zu Feindschaften, Ausgrenzung und Mobbing führen? Die Historikerin Norli Lappin-Eppel und der Journalist Christian Schüller bieten Unterrichtenden einen Gesprächsraum an, in dem sie ihre Wahrnehmungen, Befürchtungen und Zweifel aussprechen können. Zugleich soll es Gelegenheit geben, die Geschehnisse hinter den Schlagzeilen in einem offenen Dialog zu erörtern und einzuordnen. Norli Lappin-Eppel ist Historikerin und hat in Jerusalem Germanistik und jüdische Geistesgeschichte studiert. Im Rahmen des Frauennetzwerks Bet Deborah engagiert sie sich für ein modernes Judentum aus feministischer Sicht. Christian Schüller arbeitet nach einer Ausbildung in Gruppenanalyse mit unterschiedlichen Gruppen als Supervisor. Wir bieten einen aus 4 Einheiten à 50 Minuten dauernden Workshop an, zu dem wir alle Unterrichtenden einladen, die in der Klasse mit dem Thema israelisch-palästinensischer Konflikt konfrontiert sind und sich darüber austauschen wollen: Die erste Einheit (50 Minuten) soll dem gegenseitigen Zuhören gewidmet sein. Alle Teilnehmer:innen bekommen Gelegenheit, zu erzählen, wie es ihnen mit dem Thema geht, welche Fragen und Zweifel in den letzten Monaten aufgetaucht sind, welche Widersprüche ihnen in der medialen Darstellung aufgefallen sind und wo sie Bedarf nach mehr Information haben. Diese Runde soll nach dem Prinzip der freien Assoziation ablaufen. Wir hören zu. Die nä…
Beginn
23.03.2026
Ende
23.03.2026
Uhrzeit
Mo 1x,23.03.2026,16-20 Uhr
Dauer
4
Ort
VHS-Bildungstelefon
Lustkandlgasse
1090 Wien
Weitere Termine Tabelle
Weitere Termine Standort Kosten
23.02.2026 - 23.02.2026 (zum Kurs) VHS-Bildungstelefon
Lustkandlgasse
1090 Wien
€ 20
Kontakt
Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung +43 1 89174 153 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Dr. Eleonore Lappin-Eppel, Christian Schüller
Kursnummer
10700920
Plätze
15

Diese Kurse könnten Sie auch interessieren ...

Uber Weiterbildungsvorschläge