Göttliche Ordnung oder gesellschaftlicher Fortschritt?

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Der Referent zieht einen breiten thematischen Bogen über die gesellschaftliche Rolle der Frauen im 20.Jahrhundert in Österreich, beginnend mit der tristen Situation der Frauen nach dem Ersten Weltkrieg. Mit der Enzyklika Quadragesimo anno legitimierte in den 1930er-Jahren die katholische Weltkirche die Erneuerung einer ständischen Ordnung als ein gesellschaftspolitisches Ziel. Ein Kernpunkt dieser Soziallehre ist die Rolle der Frauen: Familienmütter sollen in ihrer Häuslichkeit und dem, was dazu gehört, ihr hauptsächliches Arbeitsfeld finden in Erfüllung ihrer hausfraulichen Obliegenheiten. Ausgehend von dieser historischen Phase der Diskriminierung von Frauen in Ausbildung, im Erwerbsleben und der politischen Repräsentation beschreibt der Vortragende die wichtigsten Phasen der gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und Erfolge um emanzipatorische Chancengleichheit. DDDr. Josef Villa studierte Wirtschaftswissenschaft, Globalgeschichte, Politikwissenschaft, Publizistik und Rechtswissenschaften und wurde für seine Forschungsarbeit mit dem Mauthausen-Memorial-Forschungspreis 2020 ausgezeichnet.
Beginn
04.03.2026
Ende
04.03.2026
Uhrzeit
Mi 1x,04.03.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 01
Kontakt
VHS Wiener Urania +43 1 891 74 101 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
DDDr. Josef Villa
Kursnummer
22571010
Plätze
50

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