Worte aus Trümmern

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Geistes- und Kulturwissenschaften, Sprachen, Medien

Kursbeschreibung

Die Literatur der unmittelbaren Nachkriegszeit war, wie Peter Zimmermann schreibt, von zwei Haltungen geprägt: Der Möglichkeit des Gelingens und der Möglichkeit des Scheiterns. In dieser Veranstaltung werfen wir einen Blick auf einige der wichtigsten, aber auch einige der vergessenen und später wiederentdeckten weiblichen Stimmen der Literatur der österreichischen Nachkriegsjahre. Dabei werden wir uns mit Autorinnen wie Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, Jeannie Ebner, Marlen Haushofer, Hilde Spiel, aber auch Vera Ferra-Mikura und Hertha Kräftner sowie andere, weniger bekannte Namen auseinandersetzen, mit ihren Biografien, literarischen Stimmen, den (politischen, sozialkritischen, persönlichen) Themen und Motiven in ihrem Werk, aber auch mit den gesellschaftlichen Kreisen und künstlerischen Gruppierungen, in denen sie sich bewegt haben. Es werden auch Fragen nach ihrer Repräsentation im literaturhistorischen Kanon gestellt und danach, welche Rolle das Wohlwollen männlicher Förderer und Kritiker für ihren literarischen Werdegang gespielt haben. Silvia Waltl ist Autorin, Lektorin, Schreib- und Literaturpädagogin, Kunstvermittlerin, Theaterpädagogin und Forschungsmitarbeiterin in der Abteilung Literaturwissenschaft und Printkulturforschung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien.
Beginn
28.04.2026
Ende
28.04.2026
Uhrzeit
Di 1x,28.04.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 01
Kontakt
VHS Wiener Urania +43 1 891 74 101 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Mag.a Silvia Waltl
Kursnummer
21161010
Plätze
50

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