Von Alfons Petzold bis Artmann und Jelinek – Wiener DichterInnen zwischen Arbeit und Avantgarde

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Geistes- und Kulturwissenschaften, Sprachen, Medien

Kursbeschreibung

Die Wiener Literatur des 20. Jahrhunderts erzählt nicht nur Geschichten, sie erzählt auch von Arbeit, Alltag und gesellschaftlichem Wandel. Mit Alfons Petzold beginnt eine Tradition, in der Dichtung kein Luxus, sondern Ausdruck des Lebens war – ein Werkzeug gegen Not und für den Stolz der arbeitenden Klasse. Nach 1945 verändern sich die Stimmen: AutorInnen wie Walter Buchebner und Peter Turrini bringen die Erfahrung der Arbeit in eine neue Sprache – zwischen Zorn, Melancholie und moderner Formsuche. Schließlich betreten H. C. Artmann und Elfriede Jelinek die Bühne der Avantgarde. Ihre Texte stammen nicht mehr aus der Werkhalle, aber sie sezieren die Sprache und Strukturen, in denen Macht, Arbeit und Geschlecht sich spiegeln. Tauchen Sie ein in eine literarische Reise durch ein Jahrhundert, in dem Arbeit und Kunst ein spannungsvolles Verhältnis eingehen. Diese Veranstaltung ist Teil des Jahresschwerpunkts 2026: Wirtschaft verstehen – Zukunft gestalten. Alle Kurse und Veranstaltungen dazu finden Sie unter vhs.at/wirtschaft-verstehen
Beginn
27.05.2026
Ende
27.05.2026
Uhrzeit
Mi 1x,27.05.2026,18-20:30 Uhr
Dauer
2,5
Ort
VHS 12
Kontakt
VHS Meidling +43 1 89 174 112 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Dr. Franz Ahamer
Kursnummer
32105100
Plätze
15

Diese Kurse könnten Sie auch interessieren ...

Uber Weiterbildungsvorschläge