Licht, Luft und Schatten. Wiener Gemeindebauten im Austrofaschismus und Nationalsozialismus

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Der soziale Wohnbau in der Zwischenkriegszeit war einzigartig in Europa. Der Bürgerkrieg 1934 beendete das Wohnbauprogramm, anstelle von Gemeindebauten wurden Familienasyle errichtet. 1938 wurden die jüdischen Mieter und Mieterinnen aus ihren Wohnungen, Geschäftslokalen und Arztpraxen vertrieben. Für die Durchführung der Kündigungen war das Wohnungsamt zuständig. Das eben erschienene Buch 'Licht, Luft und Schatten' (hrsg. Claudia Kuretsidis-Haider), an dem der Vortragende mitwirkte, brachte Hintergrundinformation zu den Akteur*innen der Vertreibung zu Tage. Ebenso gibt es Fallbeispiele von Kündigungen und Schicksalen. Nach einem Überblick über die Wohnverhältnisse vor dem Gemeindebauprogramm wird das Gesamtkonzept Gemeindebau vorgestellt. Vortragender: Peter Autengruber ist Historiker und veröffentlichte Schriften zur österreichischen Parteien- und Gewerkschaftsgeschichte und zur Wiener Regionalgeschichte. Sein 1995 erstmals erschienenes Werk Lexikon der Wiener Straßennamen gilt als Standardwerk. Er war Mitglied der Historikerkommission, die von 2011 bis 2013 die historische Bedeutung der Namensgeber für Wiener Straßennamen untersuchte.
Beginn
25.02.2026
Ende
25.02.2026
Uhrzeit
Mi 1x,25.02.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 05
Kontakt
VHS Polycollege Margareten Wieden +43 1 89174 105 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Mag. Dr. Peter Autengruber
Kursnummer
10693043
Plätze
30

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