Petr Ginz, Věra Kohnová und filmische Darstellungen aus Böhmen und Mähren

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Der Vortrag behandelt die Situation von Kindern während des Zweiten Weltkriegs im Protektorat Böhmen und Mähren am Beispiel literarischer und filmischer Zeugnisse. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Ghetto Theresienstadt (Terezín), das von den deutschen Besatzern 1941 als Sammel- und Durchgangslager eingerichtet wurde. Dort waren auch zahlreiche Kinder inhaftiert, deren Schicksale durch erhaltene Texte und Zeichnungen dokumentiert sind. Im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichten von Petr Ginz (1928–1944) und Věra Kohnová (1929–1942). Petr Ginz, Autor und Zeichner, verfasste bereits als Jugendlicher mehrere Texte und gründete im Ghetto die Zeitschrift Vedem. Věra Kohnová aus Pilsen ist durch ihr Tagebuch bekannt geworden, das sie kurz vor ihrer Deportation nach Theresienstadt und Izbica schrieb. Ihre Aufzeichnungen vermitteln einen unmittelbaren Eindruck vom Alltag jüdischer Kinder unter der Besatzung. Univ.-Prof. Dipl.Ing. Jan Čapek PhD. unterrichtet Deutsch an der Universität Hradec Kralove.
Beginn
24.04.2026
Ende
24.04.2026
Uhrzeit
Fr 1x,24.04.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 06
Kontakt
VHS Mariahilf, Neubau, Josefstadt +43 1 89 174 106 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
PhDr. Jan Capek, Ph.D.
Kursnummer
10693965
Plätze
20

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