Ahnenforschung in Verlassenschaftsverfahren

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

In ca. 1% sämtlicher Verlassenschaften der westlichen Welt sind die Erben nicht, oder nur teilweise bekannt, und droht in diesen das sogenannte Heimfallsrecht, daher Aneignung des Staates in Ermangelung von Erben, einzutreten. Seit knapp 200 Jahren betätigen sich Erbschaftsgenealogen, doch noch erbberechtigte Personen rund um den Globus ausfindig zu machen und ihnen zu ihren Erbanteilen zu verhelfen. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Anfänge der Erbenermittlung in Frankreich bis hin zur heutigen Geschäftstätigkeit genealogischer Kanzleien in Mitteleuropa und den USA. Auch die Arbeit eines klassischen Ahnenforschers und seiner üblichen Aufgabengebiete, wie Erstellung von Stammbäumen, Firmenchroniken, sowie neuerdings die Eruierung von (historischen) Urkunden zur Erlangung von Staatsbürgerschaften werden kurz angeschnitten. Beleuchtet wird zudem das Spannungsfeld zwischen der klassischen Familienforschung und der spezifischen Arbeit eines Erbschaftsgenealogen. Zu guter Letzt werden besonders spannende vergangene Fälle des Vortragenden aus seiner über 20 Jahre andauernden Berufserfahrung beschrieben und allfällige Fragen beantwortet. Nicolas Forster ist Historiker, Politologe und Jurist und arbeitet als Prokurist für die größte genealogische Kanzlei Österreichs. Dozent für Wirtschaftsgeschichte an der Sales Manager Academy Bratislava/Slowakei, Lehrbeauftragter für Wirtschaftsgeschichte an der Goethe-Universität Bratislava/Slowakei.
Beginn
15.04.2026
Ende
15.04.2026
Uhrzeit
Mi 1x,15.04.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 06
Kontakt
VHS Mariahilf, Neubau, Josefstadt +43 1 89 174 106 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
MMAg. Dr. Nicolas Forster, PhD
Kursnummer
10689038
Plätze
20

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