Das Ende der Kleinfamilie und Alternativen

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Persönlichkeit, Training

Kursbeschreibung

Geburtenrückgang, hohe Scheidungsraten, überlastete Mütter in Beruf und Familie führen zum Gerede von der Krise der Familie. Irene M. Tazi-Preve geht vom Leiden an den kleinfamilialen Verhältnissen aus und fragt: Kann das Liebespaar wirklich die Basis einer ganzen Gesellschaftsordnung sein? Sie legt die historischen und ideologischen Ursachen des Dilemmas der Kleinfamilie dar, anstatt einem individuellen Verschulden' nachzugehen. Bei der Kleinfamilie ist nicht Normalität am Werk, sondern eine willkürliche Norm. Die Vortragende, Autorin des Buches Das Versagen der Kleinfamilie, greift alle relevanten Themen pointiert und fachkundig auf - das Drama der Mutterschaft, die moderne Vaterschaft und die Vereinbarkeitsfrage. Sie analysiert die Politik und ihr Interesse an der kleinsten Zelle des Staates' und zeigt auf, wie das Wirtschaftssystem die Kleinfamilie für sich nutzt und sie an die Grenzen der Belastbarkeit bringt. Die Schlussfolgerungen aus den (Miss)Verhältnissen des herrschenden Familienideals führen zum Anregen von Alternativen, die hier und anderswo gelebt werden. Irene Maria Tazi-Preve hat Politikwissenschaft/Frauenforschung an der Universität Innsbruck studiert. Sie unterrichtet an der University of Central Florida. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Politik und Reproduktion, Mutterschaft, Vaterschaft, Familien- und Bevölkerungspolitik, Feministische, Gender und Politische Theorie.
Beginn
03.06.2026
Ende
03.06.2026
Uhrzeit
Mi 1x,03.06.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 06
Kontakt
VHS Mariahilf, Neubau, Josefstadt +43 1 89 174 106 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Dr.in Irene Maria Tazi-Preve
Kursnummer
10688093
Plätze
20

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