Die Mutterfalle. Und wie kommen wir da raus?

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Persönlichkeit, Training

Kursbeschreibung

Themen rund um die Mutterschaft stehen täglich auf der Tagesordnung, meist geht es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Irene M. Tazi-Preve, Autorin des Buches Mutterschaft im Patriarchat, vertritt die These, dass das westliche Verständnis von Mutterschaft ein patriarchales ist, das auf einer langen historischen Tradition der Unterwerfung und Institutionalisierung basiert. Eine Darstellung der sozialen Situation von Müttern hierzulande (Überlastung, Isolation, Mutterbeschuldigung, überhöhtes Mutterideal, die Vereinbarkeitslüge etc.) dient als Einführung, um die institutionalisierte Mutterschaft im Westen zu veranschaulichen. Der Vortrag bringt Mütter an den Anfang eines neuen Verständnisses der gesellschaftlichen Ordnung, in dem die Mutter im Zentrum steht. Es wird darauf eingegangen, dass durch die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen die mütterliche Kultur zu einer Familienmaschine' transformiert worden ist. Gleichzeitig ist ihr Körper Ziel technologischer Experimente, um ein Leben ohne Mutter zu schaffen. Irene Maria Tazi-Preve hat Politikwissenschaft/Frauenforschung an der Universität Innsbruck studiert. Sie unterrichtet an der University of Central Florida. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Politik und Reproduktion, Mutterschaft, Vaterschaft, Familien- und Bevölkerungspolitik, Feministische, Gender und Politische Theorie.
Beginn
27.05.2026
Ende
27.05.2026
Uhrzeit
Mi 1x,27.05.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 06
Kontakt
VHS Mariahilf, Neubau, Josefstadt +43 1 89 174 106 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Dr.in Irene Maria Tazi-Preve
Kursnummer
10688086
Plätze
20

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