Queere Unterhaltungskunst von den Wiener Volkssänger*innen bis zum Songcontest

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Emilie Turecek, die als Fiaker-Milli bekannt wurde, trat in kurzen Hosen mit Stiefeln und Reitgerte auf, Josefine Schmer bevorzugte Frack, Zylinder und Kneifer. Beide spielten bei ihren Auftritten mit Genderzuschreibungen. Eine Schar von sogenannten Damenimitatoren sorgten in den unzähligen Vergnügungslokalen der Stadt für Unterhaltung. In den 1920er-Jahren traten neben lokalen auch ausländische Stars in Wien auf. Transkünstler*innen wie Lareine oder Barbette, der queere Sänger Paul OMontis traten erfolgreich in Wien auf. In der Nachkriegszeit erfreuten sich Travestiekünstler wie Marcel André besonderer Beliebtheit. Und schließlich der ESC – der Eurovision Song Contest! Es waren queere Fans, die die schon etwas angegraute Unterhaltungsshow aus der Versenkung holten. Queere Künstler*innen wie Dana International, Conchita oder zuletzt Nemo und JJ schrieben Songcontest-Geschichte. Mag. Andreas Brunner ist Historiker, Ausstellungskurator, Stadtführer und Aktivist, der seit bald drei Jahrzehnten die queere Geschichte Österreichs erforscht. Seit 2025 ist er wissenschaftlicher Leiter von 'Qwien – Zentrum für queere Kultur und Geschichte' in Wien.
Beginn
04.05.2026
Ende
04.05.2026
Uhrzeit
Mo 1x,04.05.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 03
Kontakt
VHS Landstraße +43 1 891 74 103 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Qwien - Zentrum Für Queere Geschichte
Kursnummer
20411030
Plätze
24

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