Die Darstellung der Hexe in den österreichischen Sagen

Institut: VHS - Die Wiener Volkshochschulen
Bereich: Soziales

Kursbeschreibung

Die Hexe gilt als eine der bekanntesten Gestalten der dämonologischen Sagen. In ihr vereinen sich Naturgeister-, Gespenster- und Wiedergängervorstellungen. In österreichischen Sagen erscheint die Hexe als komplexe Figur, deren Fähigkeiten sowohl gefürchtet als auch fasziniert betrachtet werden. Sie steht für das Unbekannte und Übernatürliche. Viele Sagen beschreiben die Hexenzunft als matrilinear – die Kunst wird von Mutter, Tante oder Großmutter weitergegeben. Zu bestimmten Nächten treffen sich Hexen an geheimen Orten, etwa auf Kreuzwegen oder Bergen, besonders zur Walpurgisnacht. Eine spannende Variante ist die nachgeahmte Hexenfahrt, bei der ein neugieriger Beobachter in Turbulenzen gerät. Schon in der Antike wurde der Hexe Schadenzauber wie Wetterverhexung oder Viehkrankheit vorgeworfen. Wie alle Sagenunholde muss auch die Hexe meist einen schweren Tod erleiden.
Beginn
30.04.2026
Ende
30.04.2026
Uhrzeit
Do 1x,30.04.2026,18-19:30 Uhr
Dauer
1,5
Ort
VHS 03
Kontakt
VHS Landstraße +43 1 891 74 103 000
Ort
VHS-Bildungstelefon
Straße
Lustkandlgasse
PLZ
1090
Ort
Wien
Land
Österreich
Bundesland
Wien
Referent
Mag.Dr. Christa Agnes Tuczay
Kursnummer
20601030
Plätze
24

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