SQL und relationale Datenbanken - GRUNDLAGEN - 48 UE - DE EN
Institut: Digital Innovations Solution GmbHSeminarart: Basis-/Grundausbildung
Kursbeschreibung
In diesem Workshop beschäftigen wir uns in zwölf Terminen mit den Grundlagen des Entity-Relationship-Modells, des relationalen Datenmodells und der Datenbanksprache SQL jeweils mit illustrierenden Beispielen und Übungen. Es bestehen keine inhaltlichen Voraussetzungen.
Der Workshop wird in deutscher sowie englischer Sprache angeboten und ist ein Präsenzworkshop. Dabei bieten wir viel Raum für Individualisierung, gerne berücksichtigen wir Themenbereiche von beruflicher oder privater Bedeutung. Für eine interaktive Lernumgebung, in der sie mühelos neues Wissen erwerben und gleichzeitig Spass haben erachten wir zwei bis sechs Teilnehmer als ideal.
Für die Workshoptermine und die Hausübungen benötigen sie ein eigenes Notebook mit Administratorrechten und einem relationalen Datenbankmanagementsystem wie nachstehend angeführt:
- LibreOffice Base und SQLite sind kostenfrei, erfordern keine Vorkenntnisse und orientieren sich am SQL Standard
- MySQL, PostgreSQL und MariaDB erfordern Vorkenntnisse und verwenden herstellerspezifische SQL Dialekte
- Oracle AI Database 26ai, Free Edition ist kostenfrei, erfordert Vorkenntnisse und verwendet Oracle PL/SQL
Last updated 08. August 2026
DER SOFTWARE-ENGINEERING PROZESS FÜR RELATIONALE DATENBANKEN
In diesem Workshop wollen wir den Schwerpunkt auf die Datenmodellierung und die Datenbanksprache SQL legen. Dazu verwenden wir eine minimalen Entwicklungsumgebung und vermeiden damit eine Belastung der Teilnehmenden durch Server-Installationen und technischen Konfigurationen wie IP-Adressen und Zugangsberechtigungen.
Das theoretische Fundament des relationalen Datenmodells sowie eine Einführung in die Datenbanksprache SQL entnehmen wir dem etablierten Lehrbuch von Chris Date, An Introduction to Database Systems, 2006, Pearson India, eighth edition.
Hinsichtlich der praktischen Beispiele orientieren wir uns an der Suppliers and Parts Datenbank des gleichnamigen Autors, der absoluten Königsklasse für den Einstieg in die relationale Datenmodellierung und SQL. Sie ist didaktisch unschlagbar, da sie extrem kompakt ist und dennoch alle Kernkonzepte relationaler Datenbanken - Relationen, Primärschlüssel und Fremdschlüssel - perfekt abbildet.
SQL STANDARD UND SQL DIALEKTE
SQL (Structured Query Language) ist eine Datenbanksprache für relationale Datenbanken. Die Normenorganisationen ANSI und ISO publizieren dazu regelmäßig entsprechende Standarddokumente unter den Bezeichnungen ANSI X3.135 und ISO/IEC 9075. Entwickelt werden die Standards von dafür akkreditierten Arbeitsgruppen.
Die Hersteller von relationalen Datenbanksystemen implementieren diese Standarddokumente jedoch nicht vollständig sondern entwickeln eigene SQL Dialekte. Dabei übernehmen sie nur einen Kernbereich der Standarddokumente und ergänzen diesen um herstellerspezifische Erweiterungen mit dem Ziel die Innovation und Konkurrenzfähigkeit der eigenen Produktlinie am Markt langfristig zu garantieren.
Beispiele für SQL-Dialekte mit eigenen Bezeichnungen sind PL/SQL von Oracle sowie Transact SQL von Sybase und Microsoft.
TERMINE UND INHALTE
Dienstag 27. Oktober 2026, 18:00 - 22:00
Donnerstag 29. Oktober 2026, 18:00 - 22:00
Dienstag 03. November 2026, 18:00 - 22:00
Donnerstag 05. November 2026, 18:00 - 22:00
Dienstag 10. November 2026, 18:00 - 22:00
Donnerstag 12. November 2026, 18:00 - 22:00
Dienstag 17. November 2026, 18:00 - 22:00
Donnerstag 19. November 2026, 18:00 - 22:00
Dienstag 24. November 2026, 18:00 - 22:00
Donnerstag 26. November 2026, 18:00 - 22:00
Dienstag 01. Dezember 2026, 18:00 - 22:00
Donnerstag 03. Dezember 2026, 18:00 - 22:00
48 Unterrichtseinheiten. Eine Unterrichtseinheit UE entspricht 50 Minuten.
Termin 1 und 2 - Das Entity-Relationship-Modell - ERM
- Entwicklungsgeschichte
- Definition
- Die Begriffe Entity und Relationship
- Die Begriffe Attribut, Schlüsselattribut und Nichtschlüsselattribut
- Relationships zwischen den Entities: 1 zu 1, 1 zu N, N zu M - binär
- Relationships zwischen den Entities: 1 zu 1, 1 zu N, N zu M - rekursiv
- Erstellung eines ERM aufgrund einer konkreten Aufgabenstellung
- Illustrierende Beispiele
- Entwicklungsgeschichte
- Definition
- Struktur eines Datenbanksystems DBS – Datenbankmanagementsystem DBMS und Datenbanken DB
- Die wesentlichen Aufgaben eines DBMS
- Entwicklungsprozess einer relationalen Datenbank – Logischer Entwurf und physikalischer Entwurf
- Das Architekturmodell für Datenbanken nach ANSI-SPARC:
- Die externe Ebene, die konzeptionelle Ebene und die interne Ebene einer DB
- Logische Datenunabhängigkeit und physische Datenunabhängigkeit
- Die Begriffe Relationenschema und Relation
- Die Begriffe Primärschlüssel und Fremdschlüssel
- Zusammenhang zwischen einem ERM und dem entsprechenden relationalen Datenmodell
- Illustrierende Beispiele
- Erstellung eines relationalen Datenmodells aufgrund eines entsprechenden ERM
- Erstellung von rekursiven relationalen Datenmodellen
- Rekursive Datenmodelle zur Abbildung von hierarchischen Strukturen
- Rekursive Datenmodelle zur Abbildung von Netzwerkstrukturen
- Normalisierung eines relationalen Datenmodells zur Vermeidung von Redundanzen und Anomalien
- Die 1. Normalform
- Die 2. Normalform
- Die 3. Normalform
- Tradeoff – abwägen bei gegenläufigen Zielen - zwischen Normalisierung und Performance eines DBS
- Illustrierende Beispiele
- Entwicklungsgeschichte
- Die Standardisierung von SQL duch ANSI und ISO
- Lernzugang - Der SQL-Standard und davon abgeleitete herstellerspezifische SQL-Dialekte
- Datentypen - Eigenschaften und typische Anwendungsbereiche
- Relationen und das CREATE TABLE Statement
- SELECT Statement - Grundlegende Struktur und Ausführungsreihenfolge
- Verbund-Operationen oder Joins auf Relationen - Inner join und self join
- SELECT Statement mit GROUP BY Klausel und HAVING Klausel
- Illustrierende Beispiele
- Temporäre Relationen - Definition, Eigenschaften und Anwendungsbereiche
- SUB-SELECT zur strukturierten Programmentwicklung - korrelierend und nicht korrelierend
- SUB-SELECT zusammen mit ALL, ANY, IN, EXISTS
- SUB-SELECT zur Formulierung von temporären Relationen
- Die Formulierung des ALL-Quantors in SQL
- Fallunterscheidung im SELECT Statement mit CASE
- Aggregatfunktionen SUM, COUNT, MIN, MAX, AVG sowie die Schlüsselwörter ALIAS, ALL, DISTINCT
- Boolesche Operationen NOT, OR, AND, XOR zusammen mit dem Schlüsselwort BETWEEN
- Mengenoperationen UNION, INTERSECT und EXCEPT sowie die Differenz und die symmetrische Differenz von Mengen
- Verbund-Operationen oder Joins auf Relationen - Left outer join, right outer join und full outer join
- Virtuelle Relationen und das CREATE VIEW Statement
- Abfragen auf rekursiven Datenmodellen
- Illustrierende Beispiele
Wir werden die Inhalte der vorhergehenden Termine - insbesondere die Formulierung eines ERM aufgrund eines vorgegebenen Projektdokumentes - wiederholen. Anschließend werden wir unser Verständnis auf die nachstehenden Bereiche anwenden:
- Verbesserung der Performance durch Indexing und Table Clustering
- Übertragung von Informationen zwischen externen Datenträgern wie Festplatten und einer relationalen Datenbank
- Erstellung eines ERM aufgrund einer konkreten Aufgabenstellung
- Erstellung eines relationalen Datenmodells aufgrund des entsprechenden ERM
- Normalisierung eines relationalen Datenmodells
- Komplexe SELECT Statements mit GROUP BY, HAVING, SUB-SELECTS und temporären Relationen
- Erstellung von rekursiven Datenmodellen
- Formulierung von Abfragen auf rekursiven Datenmodellen
BIBLIOGRAPHIE
An Introduction to Database Systems
C.J.Date, A.Kannan, S.Swamynathan, 2006, Pearson India, eighth edition
Indian Subcontinent Adaptation
Fundamentals of Database Systems
Elmasri, Navathe, 2017, Pearson India, seventh edition
Indian Subcontinent Adaptation
Relational Database Design and Implementation
Harrington, 2016, Morgan Kaufmann, fourth edition
A Guide to the SQL Standard
Date, Darween, 1997, Addison-Wesley, fourth edition
Introduction to SQL - Mastering the Relational Database Language
van der Lans, 2007, Addison-Wesley, fourth edition
In diesem Workshop beschäftigen wir uns in zwölf Terminen mit den Grundlagen des Entity-Relationship-Modells, des relationalen Datenmodells und der Datenbanksprache SQL jeweils mit illustrierenden Beispielen und Übungen. Es bestehen keine inhaltlichen Voraussetzungen.
Der Workshop wird in deutscher sowie englischer Sprache angeboten und ist ein Präsenzworkshop. Dabei bieten wir viel Raum für Individualisierung, gerne berücksichtigen wir Themenbereiche von beruflicher oder privater Bedeutung. Für eine interaktive Lernumgebung, in der sie mühelos neues Wissen erwerben und gleichzeitig Spass haben erachten wir zwei bis sechs Teilnehmer als ideal.
Für die Workshoptermine und die Hausübungen benötigen sie ein eigenes Notebook mit Administratorrechten und einem relationalen Datenbankmanagementsystem wie nachstehend angeführt:
- LibreOffice Base und SQLite sind kostenfrei, erfordern keine Vorkenntnisse und orientieren sich am SQL Standard
- MySQL, PostgreSQL und MariaDB erfordern Vorkenntnisse und verwenden herstellerspezifische SQL Dialekte
- Oracle AI Database 26ai, Free Edition ist kostenfrei, erfordert Vorkenntnisse und verwendet Oracle PL/SQL
Last updated 08. August 2026
DER SOFTWARE-ENGINEERING PROZESS FÜR RELATIONALE DATENBANKEN
In diesem Workshop wollen wir den Schwerpunkt auf die Datenmodellierung und die Datenbanksprache SQL legen. Dazu verwenden wir eine minimalen Entwicklungsumgebung und vermeiden damit eine Belastung der Teilnehmenden durch Server-Installationen und technischen Konfigurationen wie IP-Adressen und Zugangsberechtigungen.
Das theoretische Fundament des relationalen Datenmodells sowie eine Einführung in die Datenbanksprach…
Beginn
27.10.2026
Ende
03.12.2026
Dauer
Wöchentlich jeweils Dienstag und Donnerstag, 18:00 bis 22:00
Ort
DIS Seminarzentrum
Marischkapromenade 3 / TOP 9, A-1210 Wien
S1, S2 sowie REX1, REX2 - Wien Siemensstraße
Marischkapromenade 3 / TOP 9, A-1210 Wien
S1, S2 sowie REX1, REX2 - Wien Siemensstraße
Kontakt
Fragen zu den Inhalten, Themenvorschläge, Terminvorschläge und Anmeldung
DI Josef STEPISNIK
E josef.stepisnik@digital-innovation.at
M +43 664 850 43 77
DI Josef STEPISNIK
E josef.stepisnik@digital-innovation.at
M +43 664 850 43 77
Um den Lernprozess in den Workshop integrieren zu können wünschen wir uns Teilnehmer, die zuhören und auf die Workshopinhalte sowie die Beiträge anderer Teilnehmer reflektieren können.
Damit schaffen wir gemeinsam eine interaktive Lernumgebung in der sie mühelos neues Wissen erwerben und gleichzeitig Spass haben. Um diese Interaktivität auch praktisch zu ermöglichen erachten wir zwei bis sechs Teilnehmer als ideal.
Es bestehen keine inhaltlichen Voraussetzungen.
Für die Workshoptermine und die Hausübungen wird ein eigenes Notebook mit Administratorrechten und einem relationalen Datenbankmanagementsystem benötigt:
Es bestehen keine inhaltlichen Voraussetzungen.
Für die Workshoptermine und die Hausübungen wird ein eigenes Notebook mit Administratorrechten und einem relationalen Datenbankmanagementsystem benötigt:
- LibreOffice Base und SQLite sind kostenfrei, erfordern keine Vorkenntnisse und orientieren sich am SQL Standard
- MySQL, PostgreSQL und MariaDB erfordern Vorkenntnisse und verwenden herstellerspezifische SQL Dialekte.
Ziele
Wir beschäftigen uns in zwölf Terminen mit den Grundlagen des Entity-Relationship-Modells, des relationalen Datenmodells und der Datenbanksprache SQL jeweils mit illustrierenden Beispielen und Übungen.
Zertifikat(e)
Das entsprechende Abschlusszertifikat wird in Deutsch oder Englisch ausgestellt. Es inkludiert eine detaillierte Beschreibung der tatsächlichen Workshopinhalte und eine Anwesenheitsbestätigung zu den tatsächlich besuchten Workshopterminen.
Kosten
€ 620
EUR 620 inklusive 20% USt. Präsenzworkshop inklusive Unterlagen, Besprechung der Hausaufgaben und Abschlusszertifikat.
EUR 620 inklusive 20% USt. Präsenzworkshop inklusive Unterlagen, Besprechung der Hausaufgaben und Abschlusszertifikat.
Förderungen
Das AMS als führendes Dienstleistungsunternehmen am Arbeitsmarkt sowie die AK und der waff bieten unter www.weiterbildungsdatenbank.at/foerderprogramme Informationen zur Finanzierung ihrer Bildungspläne. Siehe dazu auch den Abschnitt WEITERE DATEN.
Referent
DI Josef STEPISNIK
E josef.stepisnik@digital-innovation.at
M +43 664 850 43 77
E josef.stepisnik@digital-innovation.at
M +43 664 850 43 77
Plätze
2 - 6
Sonstiges
Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung
Aufwendungen für Bildungsmaßnahmen sind als Werbungskosten abzugsfähig, wenn sie Kosten für Fortbildung, Ausbildung im verwandten Beruf oder eine umfassende Umschulung darstellen. Diese machen sie bitte nach Ablauf des entsprechendes Jahres in ihrer Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung unter Kennzahl 722 geltend. Sie benötigen dazu keinen Steuerberater.
Für einen ausführlichen Überblick zur Arbeitnehmerveranlagung sehen Sie bitte das Bundesministerium für Finanzen unter www.bmf.gv.at.
Aufwendungen für Bildungsmaßnahmen sind als Werbungskosten abzugsfähig, wenn sie Kosten für Fortbildung, Ausbildung im verwandten Beruf oder eine umfassende Umschulung darstellen. Diese machen sie bitte nach Ablauf des entsprechendes Jahres in ihrer Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung unter Kennzahl 722 geltend. Sie benötigen dazu keinen Steuerberater.
Für einen ausführlichen Überblick zur Arbeitnehmerveranlagung sehen Sie bitte das Bundesministerium für Finanzen unter www.bmf.gv.at.